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Hier wandelte die Post
Der junge Tudor langweilte sich mal wieder. Er
machte sicher das Meg und ich Nirgends zu sehen waren und segelte dann
einfach über das Tor. Er war voll entschieden sich dieses neue
Restaurant, von dem er schon so viel gerochen hatte, einmal ganz genau
anzusehen. Während der Hund unterwegs war blies der Wind eine alte
weiße Uniformmütze durch den Zaun vor das Haus;
Milchmänner tragen so einen hässlichen Kopfschmuck des
Öfteren. (Der ganze Mist der Nachbarschaft weht normalerweise
durch unser Gartentor). Tudor besuchte das Restaurant und fand dort zu
seiner großen Freude, das halbe Gerippe eines Schafes. Auf dem
Gebein war nicht mehr viel Fleisch, aber die Knochen hingen noch immer
zusammen und der Brustkasten roch verführerisch. Auf der Stelle
beschloss er das er diesem Häppchen hier nicht gerecht werden
konnte und
so schleppte er es zum einzigen sicheren Ort den er kannte. Wie er das
klappernde Skelet nach Hause und über unser Tor buxiert hat werde
ich wohl niemals erfahren aber wenn ein kluger Hund etwas plant,
funktioniert das Meistens auch. So sah es bei unserer Rückkehr aus: Der Hund sass mit einem selbstzufrieden
Gesichtsausdruck der zu sagen schien: "Rate doch mal was ich gerade
gekonnt habe!" vor dem Haus. Neben ihm auf dem Boden lag
ein halbes Skelet mit einem angenagten, runden Brustkorb. Neben dem
blutigen Gebein lag die Uniformmütze - genau dort wo normalerweise
der Kopf gewesen wäre. Für ein paar ewige, schreckliche
Momente zuckte der Gedanke: "Meine Güte - der Hund hat den Briefträger gefressen!" durch mein Gehirn, bis dann Klarsinn - und somit etwas Logik - den Tag retteten. |
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So stinkt die
Hölle
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