| Die Grundlinie am Lough Foyle |
![]() Der nördliche Trigonometrische Turm in Magilligan C611344 Der südliche Trigonometrische Punkt in Ballykelly C634221 |
| In 1824 entschied der Ordnance Survey -
eine öffentliche
viktorianische Organisation, die das Land vermaß - dass die
Küste des Lough Foyles in unserem Kreis der beste Ort war, eine
Grundlinie für die Karte von ganz Irland zu vermessen. Das Gebiet
ist nahe am Meer - horizontal und senkrecht - und ist nicht zu weit von
Schottland entfernt, so dass es leicht war die neuen Messungen mit
den Schottischen Messungen zu verbinden.
Major-General Colby war der Leiter der Landvermesser und er entwarf ein spezielles Messgerät, das Wechsel in der Temperatur korrigierte. Das Unternehmen begann am sechsten November 1827 und dauerte bis zum 20ten November des nächsten Jahres. Die Länge der Grundlinie wurde schließlich als 41 640.8873 Fuß oder etwa 12,8km gemessen. Die Grundlinie wird von drei trigonometrischen Türmen markiert - Nord, Süd, und auf der anderen Seite der Roe, nicht ganz in der Mitte. Der Nordturm steht auf einem Feld in Magilligan, das einem sehr netten Bauern, gehört dessen Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. Der Südturm ist am Rande eines Fußballplatzes in Ballykelly. Es gibt auch einen Minearny Turm, aber den beschreibe ich später. Die Jungs vom Ordnance Survey kamen in 1960 zurück nach Limavady und maßen dieselbe Linie wieder - diesmal mit den modernsten Instrumenten, ein nagelneues Geodimeter sowie ein Tellurometer - fragt mich nicht wie die aussehen. Der Unterschied zwischen den 1827 Messungen und denen in 1960 waren ganze zwei Zentimeter. |
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Sollten Sie sich schon
wundern, wie es im Inneren dieser
mysteriösen Türme aussieht, so können Sie sich jetzt auf
eine Antwort freuen. Unter einem Haufen bester Roe Valley Erde ist eine
kleine Gruft, in der ein Grundblock (B) aus Dungivener Sandstein steht.
Oben auf dem Block ist der Messpunkt (A). Er besteht aus einer Ritze in
einem Platindraht, welcher mit Blei und Beton in den Block gesetzt ist.
Darüber schließt eine Steinplatte (C), in die eine
Metallplatte gesetzt ist, der ein Kreuz direkt über den Messpunkt
geätzt ist, die Gruft ab. So kann man den Messpunkt sehen,
ohne die Gruft stören zu müssen.
Bemerkenswert, nicht wahr? |
| Hoch oben auf dem edlen Berg Benevenagh, in der Nähe des Gortmore Aussichtsplatzes, von wo man einen herrlichen Blick über Lough Foyle und das Tal der Roe hat, steht eine Gedenktafel, die von der Gesellschaft der Chartered Surveyors der Irischen Republik errichtet worden ist. |
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| Geschrieben steht:
Lough Foyle Grundlinie Von 1824 bis 1846 unternahm der Ordnance
Survey eine großangelegte Vermessung Irlands, die von dem Major
General Thomas F. Colby geleitet wurde. Colby beschloss, dass der
wichtigste Teil der Vermessung die Feststellung einer Grundlinie
sein würde, die so genau wie möglich als Maßstab
bestimmt werde sollte. In 1824 erwählte er die flache Gegend an
der Ostküste Lough Foyles für den Ort der Grundlinie und es
wurde die längste und genaueste Vermessung, die bis dahin irgendwo
in der Welt gemacht worden war. Colby
erfand eine original Apparatur für seine Messungen - eine
Kompensationsstange aus Eisen und Messing die ungefähr 10
Fuß zwischen den Kupplungen maß, die Gesamtlänge wich
mit schwankender Temperatur nicht vom Maß ab. Die Messungen
begannen am 6 September 1827, zuerst unter Colbys Leitung doch
später unter der Leitung von Leutnant Thomas Drummond, einer der
führenden Mathematiker des Ordance Survey. Die Arbeit wurde am 20
November 1828 beendet - insgesamt brauchten sie fast zwei Sommer lang.
Die genau nach Seehöhe korrigierte Länge der Linie war
41,640.8873 Fuß - fast acht Meilen. In 1960 wiederholte der
Ordnance Survey von Nordirland die Messungen mit modernsten
Mitteln und maß einen Unterschied von nur einem Zoll - ein
Tribut für die Vermesser des 19ten Jahrhunderts. Eine andere Grundlinie wurde 1849 in der
Salisbury Plain mit derselben Apparatur gemessen und ist mit der Lough
Foyle Grundlinie durch das trigonometrische Netz verbunden. Um die
Arbeit zu erhalten kaufte die Regierung drei Grundstücke und
ließ die drei Türme bauen die man heutzutage noch sehen
kann. Der Nordturm in Ballymulholland und der Minearny Turm im
Stadtland Minearny sind inmitten von privatem Grundbesitz und
können nicht leicht besucht werden. Der Südturm ist hinter
dem Kings Lane Wohngebiet in Ballykelly und kann leicht besucht werden..
Der Berg Benevenagh über dem Minearny Turm |
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